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Dienstag, 2. Juli 2019

Neu im Kino: Un café sans musique c’est rare à Paris


Ab 18. Juli im Kino!
Un café sans musique... c’est rare à Paris
Deutschland/ Frankreich 2019 / Regie: Johanna Pauline Maier / 105 min.

Das kann doch nur ein böser Traum sein. Dass alle Paris verlassen wollen. Dass auch sie keine andere Wahl hat. Dass auch für sie bereits alles zu spät ist. Aber da ist diese absonderliche Stille in dieser sonst immerzu lärmenden Großstadt, die ihr Bange macht. Und da sind diese paar Menschen, die ihr in einem gespenstisch leeren Paris über den Weg laufen, und die anscheinend nichts anderes im Sinn haben, als sie Furcht und Lieblosigkeit zu lehren. In ein filmisches Traumspiel hat man sie geradewegs katapultiert, taumelnd zwischen Hochgefühl und stiller Verzweiflung, zwischen Grauen und Zuversicht.


"Es ist ein Wunder, was sie mit bescheidenen Mitteln erreicht hat: Wie das teils sichtbar laienhafte Spiel den Eindruck der Traumrealität noch mehr vertieft, wie die dunkle Fotografie die Parkszene noch kafkaesker wirken lässt. Auch wenn der Begriff des Experimentalfilms lange aus der Mode ist, erinnert Johanna Pauline Maier daran, dass jedes Kunstwerk auch ein Experiment ist. Was für ein Glücksfall, dass ein kleiner Verleih ihren Film, an dem sie seit 2015 gearbeitet hat, nun aufgespürt hat." (Frankfurter Rundschau)

"Ein unkonventionelles kinematografisches Spiel mit Identität(en), angesiedelt in einem gespenstisch anmutenden Paris." (spielfilm.de)

"Vielleicht sind die aufregendsten Dinge, die wir erleben, nur Projektionen?" (Kino-Zeit)


Deutschland/Frankreich 2019, 105′
Regie: Johanna Pauline Maier
Buch: Johanna Pauline Maier, Peter Jung
Kamera: Sarah Blum
Produzenten: Martin Blankemeyer, François Xavier Frantz

Darsteller:

Jana Klein: Anna
Jutta Wernicke: Touristin
Rainer Sievert: Tourist
Pascal Bernier: Barmann
Pierre Mignard: Junger Mann
Nirina Sievert: Kind
Laurent Gauriat: Fremder im Park
Liliane Rovère: Alte Dame

Eine deutsch-französische Koproduktion von Münchner Filmwerkstatt e.V. und Constellation Factory in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Fernsehen und Film München gefördert durch den FilmFernsehFonds Bayern im Verleih von Dropout Cinema.
















Montag, 17. Juni 2019

Neu im Kino: Super Friede Liebe Love

Ab 5. September in ausgewählten Kinos!

SUPER FRIEDE LIEBE LOVE
Dokumentarfilm / Deutschland 2018
Regie: Till Cöster

Eine utopische Wortreihung. Ein Mantra zur Beruhigung innerer Stimmen. Durch die Flure und Stockwerke eines Männerwohnheims ertönt die Friedensbotschaft und wird Teil einer vielstimmigen Geräuschkulisse. Im „Haus an der Kyreinstraße“, mitten in München, leben unterschiedlichste Männer zusammen. Sie eint der Verlust einer Wohnung, eines festen Platzes in der Mitte der Gesellschaft. Hier ringen sie gemeinsam um Selbstachtung und um Verständnis für die Eigenheiten ihrer Zimmernachbarn. Sie verpflegen sich selbst und helfen einander aus. Sie teilen Zeiten der Not, wie auch Momente schieren Daseins. Der Dokumentarfilm begleitet die Gemeinschaft durch das Jahr. Zwischen zarten Begegnungen und tiefgreifenden Umbrüchen ist jeder ist auf der Suche. Jeder hat einen Traum.
BILDGESTALTUNG Franz Kastner | MONTAGE Ulrike Tortora | TONGESTALTUNG Wolf-Maximilian Liebich & Simon Spitzer | TONMISCHUNG Andreas Pils | FARBKORREKTUR Dimitri Aschwanden | PRODUZENTEN Thomas Herberth & Florian Brüning | REDAKTION Burkhard Althoff & Lucia Haslauer | KONZEPT & REGIE Till Cöster | PRODUKTION Horse&Fruits & ZDF/Das kleine Fernsehspiel
Stimmen zum Film:
„Die Zuschauer sehen einen Lebensraum, der ganz selten im Mittelpunkt der medialen Aufmerksamkeit steht. Die Protagonisten rücken bei der langsamen Filmerzählung näher und näher. Man lernt sie kennen mit ihren Marotten und Träumen – und am Ende des Films verspürt man etwas von dem ungeheuren Mut, zu überleben, den die Männer vom Haus an der Kyreinstraße jeden Tag brauchen für das Leben, das ihnen zugemutet ist. (…) Es empfiehlt sich, sich diesen Lebensraum über 90 Minuten zuzumuten. Und zu begreifen, dass wir alle eine Portion Gnade brauchen.“ – Laudatio zum Karl-Buchrucker-Preis am 26. März 2018, Johanna Haberer
„Hans-Dieter Grabe formuliert das vornehme Ethos des Dokumentarfilmers: „Ich war ja nie auf der Suche nach der Sensation. Nie auf der Suche nach dem Ungewöhnlichen.“ Diesen Geist atmet auch „SUPER FRIEDE LIEBE LOVE“. (…) In dem Film geht es 90 Minuten lang darum, wie eine Handvoll nicht mehr junger Männer in einem katholischen Männerwohnheim in München unterkommt. Der Absolvent der dortigen Hochschule für Fernsehen und Film, Till Cöster, behelligt sie nicht mit seinen Fragen. Das wäre ein allzu journalistischer Ansatz. Sie erzählen einfach drauf los, etwa der Mann, dem der Film seinen Titel verdankt.“ – Jens Müller, TAZ

Trailer:

















Freitag, 7. Dezember 2018